Geschichte
Gründungssage
Der Legende nach wurde bei einem Leinehochwasser eine Marienstatue angespült, was als göttliches Zeichen gewertet wurde und zur Umbenennung des Ortes in Mariensee führte.
Der Name des Ortes war zunächst Catenhusen, was auf einen mittelalterlichen Ritter oder Lehnsherren namens „Cato“ zurückzugehen scheint. Das Haus dieses Ritters liegt auf dem heutigen Gelände des Instituts für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Institutes gegenüber der Klosterkirche.
1748 wurde in Mariensee der Lyriker Ludwig Hölty („Üb immer Treu und Redlichkeit…“) als Sohn des dortigen Pastors geboren. Seine Dichtung ist auch durch die ländliche Umgebung des Ortes geprägt.
Heute
Heute ist das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, mit seinem Institut für Nutztiergenetik der größte Marienseer Arbeitgeber. Es zieht wegen seiner Forschungstätigkeit Wissenschaftler und Doktoranden aus aller Welt an.
In Mariensee gibt es eine Grundschule, einen Kindergarten, eine Turnhalle und einen Sportplatz. Ein Bäcker, Frisöre, ein Getränkehandel, ein Einzelhandelsgeschäft, ein Bankinstitut und zwei Gaststätten sind ebenso vorhanden.

